Hladschik-Kermer s. http://www.meduniwien.ac.at/sg/files/16/306/lernunterlagen_block_1_-_pucher_gespraechsfuehrung.pdf http://www.meduniwien.ac.at/index.php?id=92&content_id=sg/16/2023/3723.php Kommunikation 4 Botschaften ("Ohren") - Nachricht, Selbstdef., Appell, Beziehung nonverbale Kommunikation Beziehungs-, Inhaltsaspekt (Watzlawick-Zitat - digitale/analoge K.) Message - sender/recipient parasprachliche Aeusserungen (Lautst., Melodie, ...) beziehung: vorauss. akzeptanz, kongruenz/echtheit, empathie harsch - beziehungsfoerdernde grundhaltungen "ich nehme die/den anderEn an, wie sie/er ist" "ich fange dort an, wo die/der andere steht" "ich zeige, dass ich kontakt aufnehmen will" "ich verzichte auf argumentierendes diskutieren" "ich nehme ausgeloeste gefuehle wahr" "ich orientiere mich an beduerfnissen" "ich arbeite an partnerInnenschaft und vermeide objektivierende distanz" "ich verzichte auf anlegen eigener wertmassstaebe" darstellung - wahrnehmung - verstehen - behalten - umsetzen cartoon " der naechste bitte" geschichte des/der erkrankten, der krankheit, des leidens anamnese: beziehung, arbeitsbuendnis, erhebung bio-sozialer daten, Integration/Reflexion Fragen/Zuhoeren offene/geschlossene Fragen direktiv/nondirektiv Report/Story Interviewschritte ("Landkarte): 1. Vorstellen 2. Schaffen einer guenstigen Situation 3. Landkarte d. Beschwerden 4. Akutleiden: 7 Dimensionen (auf Anamneseerfassung anwenden) Ablauf -> | Qualitaet -> | Intensitaet -> | Lokalisation/Ausstrahlung->| Begleitzeichen -> | int./lind. Faktoren -> | Umstaende -> | 5. pers. Anamnese <+ 6. Familienanamnese <+ 7. psychische Entwicklung <+ 8. Soziales <+ 9. Systemanamnese ergaenzen 10. Fragen/Plaene s. auch "Checkliste PK professionelles aerztl. Kommunikationsverhalten" (Inhalt, Stil, Beziehung) Gespraechsinhalt: Informationsbeduerfnis klaeren Gespraechsverlauf darlegen Themenwechsel ankuendigen Zeitlichen Rahmen klaeren Stoerungen vermeiden verstaendliche Sprache Information thematisch gliedern vergewissern! Zurueckspielen des Rederechtes: Warten Wiederholen Spiegeln/Zurueckmelden Zusammenfassen Faustregeln: Ich-Botschaften - nicht man/frau/wir emotionale Stoerungen haben Vorrang kein Interpretationen nur eine Person spricht pro Zeiteinheit Rueckfaelle sind zu erwarten Kunst der Frage (s. Skriptum - verfaengliche Fragen, Widersprueche, geleitete Fragen, rhetorische Fragen (ohne Antwort), Suggestivfragen ...) kontraindiziert! Offene Fragen Sprache ohne Worte - Hoeren, Schutzwirkung - Funktionen von Schweigen, Traenensprache, Lachen (pos./neg. - entwaffnendes Lachen), Raeuspern, Huesteln, Gaehnen, Seufzen ... Haeufige Fehler mangelnde Kohaerenz zu viele Fragen Dominierung der Interaktion (zu) fruehzeitig zu Loesungen gelangen Aktives Zuhoeren: vermeidet viele Fehler! zugewandte Koerperhaltung Ausreden lassen, selbst weniger reden nonverbale Signale beachten verbale Bestaetigung Paraphrasieren Ablenkungen vermeiden Grundhaltung n. Rogers - Empathie, Authentizitaet, Akzeptanz pos: "Bitte, sprechen sie!" "Ich habe Zeit fuer Sie!" "Ich bin ganz Ohr" "Sprechen Sie ruhig weiter" Offen endende Bemerkungen: "Fahren Sie ruhig fort" neg: "Koennen wir es kurz machen" "Ich habe nicht viel Zeit" "Nun sollten wir aber doch zum Schluss kommen" "Killer-Phrasen" - das haben wir doch schon immer so gemacht, ... unguenst. Gespraechsverhalten - Befehle, Ermahnungen, Moralpredigten, vorschnelle Lsg/Interpr., Vorhaltungen, Verurteilungen, uebertriebenes Lob, Beschimpfungen, Mitleid ... Ziel d. aerztl. Komm.: http://www.psychosomatik-basel.ch/deutsch/publikationen/pdf/wl_arzt-pat-komm_braehler-strauss_2002.pdf Welt/Realitaet Arzt/Aerztin - Patient wollen sich annaehern Wuensche laut Umfrage: 60 % wollen Problem besser verstehen, Prognose 55 % Information ueber Aktionen/Fortschritt 54 % infos ueber Nebenwirkungen ... Diagnosemitteilung: f. Arzt/Aerztin: Verpflichtung Messenger Betroffenheit f. PatientIn: Ueberraaschung/Bestaetigung subjektive Bed. Handlungsanleitung groesste Probleme der ArztInnen: schlechte Nachrichten vermitteln Einverstaendnis erzielen mit Angehoerigen sprechen Therapiealternativen psychosoz. Prob. ansprechen Furcht vor Fragen, die mensch nicht beantworten kann/will Rahmenbedingungen f. Diagnosebesprechung: ruhiger Ort namentlich vorstellen Zeitrahmen abstecken AerztIn sollte informiert sein Ermuntern, Fragen stellen emot. Ausdruck foerdern psychosoz. Aspekte miteinbeziehen offene Fragen stellen Nachfragen naechster Termin/Erreichbarkeit Phasen Ungewissheit Schock Verleugnung Zorn und Wut Depression Feilschen/Verhandeln Akzeptanz Umgang mit emot. Aeusserungen abwarten Gefuehl benennen/nachforschen/vorsichtig nachfragen PatientIn Gelegenheit geben, die wahrg. Emot. zu korrigieren bestaetigen, dass (das) Gefuehl normal ist (weinen, ...) Unterstuetzung anbieten sich der Sache des/der PatientIn annhmen - Gefuehle haben Vorrang' Aufklaerung nicht nur einmalige Vermittlung relevanter Fakten - kont. Prozess emot/interakt. Aspekt Breaking bad News - wer: zustaendige Person, z. B. OberaerztIn wo: ruhiger Raum, alleine mit PatientIn wann: schnell (Angst nehmen/zuvorkommen/auffangen) vom Informationsbeduerfnis d. PatientIn leiten lassen, moeglichst wenige mediz. Fachausdruecke emot. Ausdruck foerdern Zeit fuer zweifel geben ehrlich antworten; Familie einbeziehen ... Ganzheitl. Aspekt, A-P-PartnerInnenschaft, Training ...