Psychische Erkrankungen: psycho-soziale Bedingungen (Ruhs) Schmerz nur subjektiv erfahrbar "umgekehrte Informationsverteilung: PatientIn weiss alles, AerztIn nichts" Diskurs - erklaert nicht Verhalten Richtungen psychosoziale Ueberlegungen Leben im Uterus durch Umwelteinfluesse mitgestaltet Psychoanalyse: Austausch von Worten Wissen nur textuell vermittelbar wissensch. Radiosendungen besser merkbar als TV-Sendungen Psychoanalyse 1910 - 1920 Psychologiefilme zuerst Gruselfilme (Dr mabuse, ...), spaeter ernst Mensch kommt unfertig, verfrueht auf die Welt mangelhafte Instinktausstattung fuer langfristiges Ueberleben -> grosse Variation der Verhaltensweisen grosse Relativitaet von Normalitaet und Pathologie (seelische Gesundheit/Krankheit) Gleiche Reize koennen verschiedene Empfindungen ausloesen in Kulturen untersch. Bedeutung bzgl. Krankheit/Gesundheit haben (Homosexualitaet, ...) Pathologisch: Stoerung der psych. Entwicklung (Fixierungspunkt) Mensch immer auch in vorherigen Entwicklungsstuden praesent (Stillen -> Zigarette, Trinken ...) seelische Reife = Durchlaufen von Entwicklungsstadien mit moeglichst wenig Fixierung auf bereits durchlaufende Entwicklungsstadien (Trinken, Faekalausscheidung, Masturbation, ...: Entwoehnungsprozesse) Spiegelbild: hilft uns, zu einer frueheren Identitaet zurueckzukommen und uns selbst wahrzunehmen (cf. Narziss: Selbsterkenntnis ueber ein Bild) Wut: Projektion auf andere Person -> diese Person wird gezwungen, sich als wuetend zu erleben und muss damit fertigwerdeno Identitaetsausbildung Voraussetzung fuer psychische Reife/Gesundheit Ausbildung des psychischen Apparats Ueber-Ich straffende Instanz bei Verstoss gegen Idealvorstellungen mit zunehmendem Alter (Distanzierung von Koerperlichkeit): * Desomatisierung (Distanzierung von Koerperlichkeit) fruehkindlicher Stress: dir. koerperl. Rk. * Desaffektuierung bei Saeuglingen noch kein Trost durch Hoffnung, ... -> Emotionen (geringer Ausdruck von Affektivitaet/Koerperlichkeit) * Symbolisierung: Bezeichnung, Sprache Icherhaltungstrieb Lusttrieb oft gekoppelt Sexualisierung der Psychoanalyse: Vermeidung Unbewusstes: Verdraengte, Verpoente, unbewusste Vorstellungen muss vom Bewusstsein zurueckgewiesen werden, weil es uns in Konflikt bringen oder das seelische Gleichgewicht stoeren wuerde Aber: bereitet Unlust, weil der Konflikt mit Leiden verbunden ist Lust/Unlust - Lust am Leiden Spaltung des Menschen Libido/Destrudo (Todestrieb) Unterdrueckung von Aggression "Triebe und Triebschicksale" * Sublimierung (Gewalt auf Papier oder andere Art ausdruecken) * Wendung gegen eigene Person (Autoaggression) - Betrachtung des Selbst als Objekt (Erleben des Schmerzes, aber Lust an Selbstquaelerei verdraengt - kein Masochismus ohne Sadismus als Lust an der Selbstverwundung!) * Sadismus: "DienerIn eines boesen Herrn/einer boesen Herrin" Gehorchen: auch boesen Befehlen (TaeterInnen z. B. d. NS koennen keine Reue zeigen, da sie nur ihre Pflicht getan haben - Pflicht wichtiger als Bewertung des Befehls) "komplex" Psychoanalyse: Stoerungen entdeckt reife Persoenlichkeit - psych. Apparat, Es/Ich/Ueber-Ich Integritaet, Symbolisierungsapparat in Teilbereichen fixiert (stehengeblieben) Triebimpuls behaftet mit problematischen Vorstellungen/Schuld-/Schamgefuehlen Triebimpuls oft vermeidbar, gelangt aber durch Beruehrungsimpuls an die Oberflaeche Traumatisierung durch Trennung der Eltern 6 a (Vater verlaesst Familie. gruendet neue Familie) spaeter: eigene Familie, Panikattacke, Herzneurose, als ein Kind das kritische Alter erreicht Vater gestorben, Kind 6 a Gangversagung Adorno: "Wahrheit der Psychoanalyse liegt in ihren Uebertreibungen" neurotische Stoerungen: neurot. Symptom ist Ausdruck eines inneren Konflikts perverse Strukturen (Stoerungen in Bezug auf sexuelle Identitaet und Sexualziele und -objekte) bestimmte Identitaeten gefoerdert, die in eine andere Richtung gehen sollten polymorph perverse Anlage des Menschen (alles ist moeglich) Identitaetsprozesse wichtig (cf. genet. Fixierung/biol. Geschlecht) heute: Paraphilie - mehrere Identitaeten "es ist ein Maedchen - aber sie kriegt trotzdem eine elektrische Eisenbahn" evtl. unangenehme Identitaetsentwicklung nach Wuenschen der Eltern Stellung der Eltern zueinander bezueglich der wechselseitigen Wertung Entwertungen (m/f): nimmt Kindern Identifikations-/Liebesobjekt oft unbewusst