barth 2013 14 20 einflussquellen nach ellenberger 22f 5 verschiene Formen d. Einfluss: I Familie 23 II Zeitgenoss*innen III Vorläufer*innen IV Freuds eigene Arbeit und Denken 24 V andere 38 vom Antisemitismus 1873 mit 17 überrascht -> "oppos. u. v. Urteil einer konf. Mehrheit unabh. Haltung" plante 1875 Vorlesungen in Berlin von Helmholtz, Du Bois-Reymond, Virchov (!), blieb aber statt dessen in Wien 39 arbeitet 1876 mit Exner u. Ernst Fleischl von Markow im Labor d. Physiologen Ernst von Brücke in Wien, 1878 bei Pathologe Salomon Stricker Prom. 1881 arbeitet Herbst 1882 - Herbst 1885 als Demonstrator im Labor Meynert (!) 1882 - 1883 als Aspirant f. klin. anat. Neurol. d. 1. Uniklinik bei Hermann Nothnagel hört 1882 erstmals Fallgsch. f. Anna O. v. Johann Breuer 1883 wieder bei Meynert als Sekundararzt in dessen Klinik, ab 1. 10. zweiter Sekundararzt an II. Abt. f. Syphilis im AKH 39 1884 - 1885 an IV. md. bei Prim. Franz Scholz 1885 an Privatheilanst. bei Obersteiner u. Leidesdorf, -> Coca Wurde Privatdoz. 5. 9. 1885 bei Charcot 0> Hypnose, Sugg. 1886 1 Monat Berlin (Eulenburg, Menel, Baginsky) in Wien leitung d. nneurol. Abt. am "1. öff. Kinderkrankeninst." unter Kassowitz danach 1886 neurol. Privatprax. (S. 59: Hinweis von Brücke ...) 59 wiss. Anregungen u. Aufgaben in Labor v. Brücke sowie Hinweis, dass er von einer rein wiss. Laufbahn zugunsten einer Beendigung seines Mdizinstudiums und Ausbeu seiner Praxis wechseln solle (F. erwähnt dies als ``Mahnwort meines verehrten Lehrers'' u. a. im Nachwort zu ``Die Frage der Laienanalyse'' 1927a 80 mit Elleneberger ist Freuds Konzept der Regression "nach d. gl. Muster" konstruiert wie drei Grundannahmen Meynerts: 1. phylogen. jüngerer Kortex (Ich) kontrolliert ältere Teile (unwillk. Bew.) 2. abh. v. "Assoziationsbündel" cortexgest. "prim. Ich" und [unabh.] "sek. Ich" 3. bei Störungen d. kort. Akt. überhandnehmen älterer Schichten -> Wahn etc. in Abgriffs- und Abwehrtrieben ABER: Freud hat Lokalisationsth. bereits 1891 in "Zur Auff. d. Aphasie" verlassen 81 freud schreibt, "Ich bin darin sehr frech, messe meine Klinge mit Ihrem Freund Wernicke, ... kratze selbst den hochthronenen Götzen Meynert" 82 Kritik an Broca u. Wernicke (mot./sens.) Freud: statt dessen funktionelle Momente 83 weist "Projektion" d. Körpers auf d. Großhirnrinde sowie Speicherung von Vorstellungen/Wörtern in Zellen zurück "Seelenvermögen" 84 Lokalisation nur der einfachsten Sinneseindrücke an zentr. End. d. per. N. sucht nach physiol. Korr. einer Vorstellung: "nichts Ruhendes", sondern Bewegung mit Ausgangspunkt in d. Hirnrinde, Ausbreitung über Hirnrinde "oder längs bes. Wege", Bahn lokalisierbar 86 Berufung auf John Hughlings Jackson u. John Stuart Mill 87 102 Unschärfen bei der Bestimmung der Ideenfindung 110 laut Ellenberger drei Gruppen d. Erf. d. Unbew.: 1. spekulative Denkweise (pantheist. Phil. ind./griech., Mittelalt., Naturph. bis Schopenhauer, Carus, Hartmann; auch Herbart -> Einf. auf Griesinger (!), Fechner, Lindner, Meynert (!), Freud (!)) 2. exper. Methode (Fechner -> Psychophysik, Chevreul, Galton, Rihet, Flournoy) 3. klin. Methoden (Magn./Hypn.: Mesmer, Charcot, ... Janet ...) 111 Verbindungen Freud - Meynert - Herbart - Leibniz, Freud - Lindner - Herbart - Leibniz, Freud - Brücke - Fechner, Freud - Charcot, Freud - Bernheim 129 hält "eigensinnig" am Lamarckismus fest 130 "allmacht d. gedanken" bei lamarck u. entspr. freud "Vererbung erworbener eigenschaften" 132 "junge Männer" lernten über Haeckel Darwinismus kennen 137 Kernideen von Lamarck: Einfluss d. Natur an einem Ort auf Indiv. -> Anpassung (innerhalb Rassen und bez. Gewohnnheiten an d. Orten), 3 Folgerungen: 1. Veränderung d. Verhältnisse, in denen eine Tierrasse lebt, bewirkt auch eine Veränderung d. Bedürfnisse 2. Veränd. d. Bed. -> andere Tätigk. nötig -> and. Gewohnh. 3. neue Tätigkeiten -> größerer Gebrauch best. Organe -> Vergr. d. Organe oder "Gebrauch neuer Organe, welche die Bedürfnisse in ihm unmerklich durch Anstrengungen seines inn. Gefühls entstehen lassen" Daraus Ableitung zweier Gesetze: 1. Gebrauch u. Nichtgebrauch v. Organen (werden stÄrker/schwächer) 138 2. Gesetz d. Vererbung erworb. Eigensch. ("Rasse auf lange Zeit ausges." -> "durch Fortpfl. auf Nachkommen vererbt" Unterschied zu Darwin: dort zufällig - nat. Auslese 141 Kernideen von Haeckel: Morphologie (Gesetzm. d. Formverh.) Drei einander ergänzende Begriffspaare: 1. Empirie - Philosophie (Erfahrung u. Erkenntnis) 2. Analyse - Synthese 3. Induktion - Deduktion Drei gegens. Begriffspaare: 1. Dogmatik - Kritik 2. Teleologie (Vitalismus) - Kausalität 3. Dualismus - Monismus (Haeckel sieht jeweils letztere als esenziell) 142 Goethe als bedeutendster Vorl. Darwins Polarität bei Goethe 143 Schüler von Müller (wie auch Brücke, Helmholtz, Du Bois-Reymond) Entwicklung 144 baut auf Lamarck, Goethe, Darwin ("Begr. d. Dezendenzth.") auf 181 Korrespondenz m. Wilhelm Fließ 1893 - 1899 204 Nach einem Zitat bei Barth verwendet er jedoch auch 1912 in der Vorfassung von ``Über einige Übereinstimmungn im Seelenleben der Wilden und der Neurotiker'' noch den Begriff der Dementia praecox.\footcite[204]{barth} 230 in ontogenet. Übersicht: Dementia praecox als Neurose in der Pubertät (13 - 16, Primat der Genitalien, Kategorie: narzisstische Neurose, Regression: R. in Phasen vor Objektfindung ...) 256 "Psychoanalyse" (1923a) und "Libidotheorie" 257 Ödpuskomplex, Totemismus und die Folgen: Freud nennt als Einfl. Jung (Phantasien d. Dementia praecox u. Mythenbildung), Otto Rank (Lit./Myth.), O. Pfister (Seels./Päd.) 302 "Aus dem Gebiet d. vergl. Anatomie übernahm F. impl. Einfl. v. u. a. Goethe, Darwin u. Haeckel sowie v. seinen unmit. Lehrern (z. B. Claus, Meynert (!), Brücke, Breuer) ..." z. B. Wilde, Kosmogonien, Mythen, Neurosen, infant. Sex., phologen./ontogen. Bed. d. Ödipusk., theor. überl. zu Kunst, Rel., Kult. ... 308 Eugen Bleuler 309 E. B. gemeinsam mit C. G. Jung: Brückenschlag Exp. psych. -> Psychoanalyse als Einfl. auf Freud 312 C. G. Jung: Idee d. Übereinstimmung v. Phantasien v. Geisteskranken (Dementia Praecox) m. mythologischen Kosmogonien alter Völker, vorgetragen v. Johann Jakob Honegger am Psa. Kongress Nürnberg 1910